Beratung: vertraulich und auf Wunsch anonym
Beratung: persönlich, telefonisch oder per mail
Beratung: Einzel- oder Gruppenberatung

Alle Angebote sind für die Stadt Brandenburg kostenlos.

Beratung von Konsumenten

Wir bieten Jugendlichen und Erwachsenen, die ihren Konsum legaler und illegalisierter Drogen reflektieren und ggf. verändern wollen Beratungsgespräche an. Die Inanspruchnahme der Beratung ist freiwillig. Jugendliche, die auf Grund einer Auflage die Beratung in Anspruch nehmen müssen, versuchen wir zu motivieren, die Beratungszeit für sich sinnvoll zu nutzen. Mit Jugendlichen, die ihren Konsum reduzieren oder beenden wollen, erarbeiten wir einen individuellen Plan für den Einstieg in den Ausstieg, bei dem wir sie begleiten. Auch wenn es aus Sicht der Jugendlichen keine Probleme mit dem Drogenkonsum gibt und nur Information gewünscht wird, z.B. über Konsummuster, Drogen, Wirkungen und Risiken, Verhaltensstrategien oder safer use können wir gerne angesprochen werden.

Infogruppe

Jeden Montag von 15 - 16 Uhr. Unser Angebot, um sich an 6 Nachmittagen über problematischen Konsum und Suchtentwicklung zu informieren und einen Überblick über mögliche Beratungs- und Hilfsangebote zu verschaffen. Ziel ist es, mehr Klarheit über das eigene Konsumverhalten zu gewinnen, sowie eine Idee dafür zu bekommen, ob bzw. was für ein Hilfsangebot sinnvoll wäre. Die Gruppe findet fortlaufend statt, es kann jederzeit eingestiegen werden. Insgesamt werden 6 Themen behandelt. Dabei besteht auch die Möglichkeit, sich mit eigenen Erfahrungen und Fragen einzubringen und auszutauschen.

Themenübersicht:

  • Wie viel ist denn noch "normal"? verschiedene Konsumverhalten und eigene Muster
  • Welche Funktion hat Alkohol- und Drogenkonsum für mich? physische, emotionale, soziale Auswirkungen und Folgen
  • Wie entsteht Sucht und woran erkenne ich einen problematischen Konsum? Definitionen und Verläufe
  • Soll ich lieber ganz aufhören oder reicht eine Reduktion? Realistische Ziele im Umgang mit der Substanz
  • Wie kann ich etwas ändern? Lösungsansätze und Hilfsangebote
  • Welche Alternativen gibt es zum Konsum? Schutz vor Rückfall in alte Konsummuster und neue Perspektiven

Für die Teilnahme ist ein Vorgespräch notwendig.

Beratung von Eltern und Angehörigen (FriDA)

  • System- und familienorientiertes Angebot
  • Konsum- und Risikoverhalten bei Jugendlichen richtig einschätzen
  • Konsum- und Selbstverantwortung der Jugendlichen stärken
  • Lösungen und praktische Empfehlungen gemeinsam erarbeiten
  • Stärkung der Erziehungs- bzw. Elternkompetenz

Beratung von PädagogInnen

Teamberatung

  • für pädagogische Teams aus Jugendhilfemaßnahmen und Jugendfreizeiteinrichtungen

Krisenberatung

  • für ErzieherInnen, SozialpädagogInnen und LehrerInnen, die in Freizeiteinrichtungen, in Wohngruppen, in der Aufsuchenden Arbeit, in der Schule oder in der Einzelfallhilfe mit drogenkonsumierenden Jugendlichen zu tun haben

Themen der Beratung können sein

  • Einschätzung des Drogenkonsums der Jugendlichen und der aktuellen Lage in Krisensituationen – welche Handlungsspielräume gibt es?
  • Fachliche Informationen zu Substanzen, Konsummustern, Missbrauch und Abhängigkeit, zur Funktionalität des Konsums einzelner Drogen in jugendlichen Lebenszusammenhängen und unterschiedlichen Ansätzen der Prävention.
  • Bewusstmachen der eigenen Handlungskompetenz im Umgang mit drogenkonsumierenden Jugendlichen und deren Erweiterung. Bewusstmachen eigener Haltungen und eigenen Verhaltens bezüglich legaler und illegaler Drogen.
  • Verdeutlichung der Rahmenbedingungen des Teams, unterschiedlicher Aufträge und eigener Zielstellungen und Erarbeitung konkreter Handlungsmöglichkeiten, sinnvoller Regeln im Team und in der Einrichtung, Methoden der Gesprächsführung.
Rathenower Str. 2-3, 14770 Brandenburg an der Havel 03381 - 209980-0/-1 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. Di 12-18 Uhr, Do 10-18 Uhr und nach Vereinbarung